Daniels Levada-Verzeichnis
Levada da Madalena
Archivierte Dokumentation — keine aktuelle Wanderempfehlung. Quelldatei auf danishome.ch zuletzt geändert: 25.05.2022
Gegend
Santo Antonio
Länge
2 km
Baujahr
ca. 1775
Madrei
-
Früher: Pico da Escalvado N 32°42.684 W 16°55.766 ca. 1300 M.ü.M.
-
Aktuell: Diverse Wasserrutschen (aguagens) im Bereich der hintersten Talsperre im Tal der Ribeira de Santo Antonio N 32°41.998 W 16°56.008 ca. 880 M.ü.M., die Wasserrutschen gehen etwa auf knapp 1000 M.ü.M. hoch und werden schliesslich in Rohren gefasst und talwärts bis zur ersten Talsperre geleitet
Verlauf
Von der alten Madre bis zur hintersten Talsperre lassen sich noch Spuren der alten Levada finden, man findet auch ein Levadahaus, furados und Tunnels zur Wasserfassung
Bei der hintersten Talsperre findet man die grössten der aguagens, die das Wasser am östlichen Talhang fassen und schliesslich über lange Rohre talwärts führen.
Ab der vordersten Talsperre führt die Levada verrohrt, aber teilweise noch mit gut erhaltenen Levadaabschnitten in der Steilwand weiter, hier werden unzählige Quellen, Wasserläufe und sonstige Wasserfassungen angezapft. Weiter geht es bis zum Poço do Amoreira unterhalb des Caminho do Pomar do Miradouro.
Ab hier verrohrt mehrheitlich entlang des Caminho do Lombinho, der hier auf die Estrada Cmte.Camacho de Freitas trifft.
Ab hier weiter verrohrt in der Rua Campo do Maritimo und schliesslich im Caminho de Santo Antonio bis an ihr ursprüngliches Ende in Sítio dos Ilhéus.
Ende
Lombo Garçes ca. 350 M.ü.M.
Funktion und Nutzung
Kleine Levada zur Bewässerung der östlichen Talseite oberhalb von Rosario und der Felder auf dem Lombo Garçes
Zugang
-
Rua Campo do Maritimo und Caminho de Santo Antonio
-
Caminho do Lombinho
-
Caminho do Pomar do Miradouro
-
Piste, die hier an der Estrada Cmte.Camacho de Freitas beginnt, oder etwas höher über die relativ neue ER109 und weiter über die Rua Campo do Andorinha, hier endet man etwas oberhalb des unschönen Industiegebietes.
Zustand
Aguagens sind schmal und teilweise etwas ausgesetzt, der Weiterverlauf ab der hintersten Talsperre ist nur im Bachbett möglich.
Der Abschnitt zwischen der vordersten Talsperre und dem Poço do Amoreira ist schmal und ausgesetzt, aber teilweise noch mit Geländern gesichert. Danach normale Wege, und Strassen mit verrohrter Levada.
Wirklich interessant dürfte der Caminho do Lobinho ab der ER109 bis zur ersten Talsperre sein, weiter lohnt es sich vermutlich, ein paar der aguagens anzuschauen und weiter im Tal nach hinten zu gehen, um noch ein paar Spuren der langen Levada zu entdecken.
Historisches
Die ursprüngliche Levada war relativ unbedeutend, der Ausbau um 1870 brachte eine Verlängerung bis weit an die Berghänge im Talinnern. Später wurde der hintere Verlauf gekappt und die wasserreichen Osthänge weiter vorne gefasst und mit Rohrleitungen versehen.
