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Daniels Levada-Verzeichnis

Central da Serra de Agua

Auch bekannt als Kraftwerk da Serra de Agua

Archivierte Dokumentation — keine aktuelle Wanderempfehlung. Quelldatei auf danishome.ch zuletzt geändert: 12.06.2020

Das Kraftwerk Serra de Agua wurde 1953 in der ersten Phase der Wasserkraftnutzung gebaut. Bis zur Inbetriebnahme des Verbrennungskraftwerkes

Vitoria 1979 nahm Serra de Agua die wichtige Ausgleichsfunktion zur Regulation des Stromnetzes der Insel wahr.

Heute wird das Kraftwerk nur noch in Spitzenzeiten voll ausgelastet.

Die jährliche Energiegewinnung beträgt ca. 15 GWh., die Leistung 4,8 MW.

Das Kraftwerkzentrale Serra de Agua befindet sich im knapp 2 km nördlich vom Dorf Serra de Agua. Sie befindet sich auf 568 Metern Höhe.

Die Druckröhre teilt sich vor dem Generatorenhaus in 2 Äste und treibt 2 Turbinen und 2 Generatoren an.

Die Schaltungen und Relais stammen aus den 1950er Jahren und kommen aus Mitteleuropa

Das Wasser wird nach den Turbinen in einem kleinen Ausgleichsbecken gesammelt und dann weitergeleitet ins Socorridos-System

Gespiesen wird die 835 m lange Druckröhre von einem Speicherbecken östlich der Encumeada-Passhöhe auf 992 Metern Höhe.

Es ist teilweise offen, teilweise in Tunnels, und fasst 14'186 m3 Wasser.

Dieses wiederum bezieht sein Wasser aus dem 1,8 km langen Canal do Norte, welcher aus dem Zusammenfluss der 14 Km langen

(davon die Hälfte in Tunnels) Levada do Norte Nord und der 7 Km langen (davon 2,6 Km in Tunnels) Levada das Rabacas entsteht.

Bis 1994 wurde das gesamte Wasser aus dem Ausgleichsbecken in die Levada do Norte Süd geleitet und war damit die Basis für die Bewässerung

und der Trinkwasserversorgung der Gegend zwischen Ribeira Brava und Camara de Lobos und, bei ausreichendem Wasserangebot, auch für die

Stromproduktion im Kraftwerk Faja dos Padres.

Seit 1994 wird das Wasser, das nicht für die Bewässerung und die Trinkwasserversorgung gebraucht wird (vor allem in den niederschlagsreichen

Jahreszeiten) über ein Tunnelsystem ins Socorridos-System geleitet und leistet damit ein zweites Mal seinen Beitrag zur Stromgewinnung.

Ebenfalls seit 1994 fliesst das Wasser der Levada da Faja do Rodrigues aus dem Encumeada Tunnel ins Ausgleichsbecken (unterhalb des Generatorenhauses).

Weitere Informationen auf der EEM-Homepage

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